CDU, SPD und Grüne für 
 neue Sporthalle 

von Tim Weber

05.06.‘15

Nicht überraschend beschlossen Bau- und Finanzausschuss gegen die Stimmen von Holger Fröhlich und Tim Weber (beide FGBO) den Neubau einer Sporthalle beim Standort der Tennishalle. Die alte Sporthalle auf dem Gelände der Wümmeschule soll abgerissen werden.

Die Kosten werden mit 2 Millionen Euro Baukosten plus 500.000 Euro für Planung und Abriss alte Halle usw. angesetzt. Die Finanzierung läuft zu 2/3 über einen zinslosen Kredit der Kreisbaugesellschaft und zu 1/3 über den Kreditmarkt.

Die Sportvereine und die Schulen hatten sich für die neue Sporthalle ausgesprochen. "Ein Teil der Nutzer wurde gut beteiligt, die Nichtnutzer wurden aber erst gegen Ende beteiligt", kritisiert Weber den Prozess der Entscheidungsfindung.

Auf Vorschlag der FGBO fand eine Einwohnerversammlung zur Sporthalle statt. Die FGBO hatte auch darauf hingewirkt, dass die Verwaltung eine Kostenschätzung verschiedener Varianten vorlegt. Aufgrund des Zeitdruck wurde aber vergessen, die Kosten für eine Renovierung der Sporthalle im Bestand zu schätzen. Diese Variante wäre wesentlich billiger gewesen, als eine Renovierung der Halle mit gleichzeitigen Umbau zwecks Spielfeldvergrößerung.

Als die Vorentscheidung für die neue Sporthalle fiel (8. Mai 2014 im Verwaltungsausschuss), waren die ca. 3,5 Millionen Euro nicht geplanter Ausgaben für das E-Werk noch nicht bekannt. Weder Verwaltung noch CDU, SPD oder Grüne reagierten aber auf diese Nachricht und trieben die Planungen für eine neue Halle voran.

"Natürlich ist eine neue Halle wünschenswert, aber angesichts über 13 Millionen Euro Schulden im Gemeindehaushalt (ohne E-Werk und AZV), wäre ein sparsamer Umgang mit den Finanzen wichtig" begründet Fröhlich seine Ablehnung. Die FGBO befürwortet eine Renovierung der Schulturnhalle sowie eine Ertüchtigung der Tennishalle. Es wären damit nicht alle Wünsche erfüllt worden, aber die Bedinungungen für den Schul- und Vereinssport wären für weniger Geld deutlich verbessert worden.

Es ist völlig klar, dass künftig in anderen Bereichen gespart werden muss sowie seien weitere Steuererhöhungen wahrscheinlich. Darüber schwiegen sich die anderen Fraktionen aber aus.

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Übrigens:

"Wer nichts waget, der darf nichts hoffen."

Friedrich Schiler

Wer ist eigentlich:

Friedrich Bartels

Oberstudienrat i.R., verheiratet, 1 Sohn
Fritz Bartels lebt seit 1993 in Ottersberg. Er war ab 1980 am Cato Bontjes van Beek-Gymnasium in Achim tätig und gehörte zum Gründungsgremium des Gymnasiums Sottrum.

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