FGBO-Anträge finden 
 keine Mehrheit 

Bericht zur Ortsratsitzung Otterstedt

13.09.‘17

Bei der 4. Sitzung des Ortsrates Otterstedt wurden vor 11 anwesenden Zuhörern folgende Tagesordnungspunkte behandelt:


Anordnung von „Tempo 30" an Durchgangsstraßen vor Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen (FGBO-Antrag vom 24.03.2017

Wegen Abwesenheit von Helmut Prossner (SPD) waren nur sechs stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Obwohl mittels einer Verkehrszählung des Landkreises innerhalb einer Woche im Mai festgestellt wurde, dass von insgesamt 73.624 Fahrzeuge in Höhe der Schule nur 7,15 % sich an die vorgegebene Geschwindigkeit von 50 km/h hielten und 13,77 % sogar mehr als 70 km/h fuhren, hielten es die CDU-Ortsräte weder für angemessen noch erforderlich, eine Geschwindigkeitsreduzierung einzuführen. Die Argumentation lautete, dass 50 km/h ausreichend sind und jede weitere Reduzierung zu viel Zeitverlust für die Kraftfahrer bedeutet.

Abstimmungsergebnis: 3 Ja-Stimmen (FGBO, Grüne); 3 Nein-Stimmen (CDU)

Zu einem im Ergebnis gleichlautenden Antrag der SPD-Fraktion für den gesamten Flecken Ottersberg steht eine Ratsentscheidung noch aus, so dass ggf. über diesen Weg doch noch eine  Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt werden kann.


Maßnahmen zur Unterbindung der Durchfahrt auf landwirtschaftlichen Wegen (FGBO-Antrag vom 28.03.2017)

Der Antrag zielte auf Ergreifung geeigneter Maßnahmen, verbotenen (nicht landwirtschaftlichen Zwecken dienenden) Verkehr auf Verbindungswegen zwischen Otterstedt und Campe, Otterstedt und Quelkhorn sowie Otterstedt und Buchholz zu unterbinden.
Auf zwei dieser Wege wird auch das Landschaftsschutzgebiet „Wümmeniederung mit Dünen und Seitentälern" tangiert. Der Schutzzweck „Die Seltenheit, Eigenart und Schönheit der Wümmeniederung soll erhalten werden und die Ruhe und Ungestörtheit im Gebiet gefördert werden." wird seitens der CDU-Ortsräte offensichtlich nicht angemessen gewürdigt. Man ist geneigt, auch Verkehr zu tolerieren, der nicht erlaubten Zwecken dient und schon immer so stattgefunden hat.

Abstimmungsergebnis: 3 Ja-Stimmen (FGBO, Grüne); 3 Nein-Stimmen (CDU)

Unser Hinweis auf zu erwartende Mehrbelastungen des Haushaltes durch Instandhaltungs-aufwendungen an den Wegen, den der zusätzliche Verkehr verursachen wird, wurde ignoriert.


Baulandentwicklung Eckstever

Der Ortsrat folgte einstimmig der Beschlussempfehlung, ein  Bauleitplanverfahren mit dem Ziel der Erstellung einer  Abrundungssatzung aufzustellen für ein Flurstück am Ortsausgang in Richtung Reeßum, für welches bereits vor ca. 20 Jahren erste Überlegungen angestellt wurden, die aber nicht weiter verfogt worden sind.


Sachstand zur Radwegeverbindung zwischen Otterstedt und Vorwerk

Die Verwaltung informiert, dass Angebote verschiedener Planungsbüros vorliegen und ein Vergabebeschluss für die Planungsarbeiten in der kommenden VA-Sitzung herbeigeführt werden soll.


Benennung und Widmung der Planstraße im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Seeblick"

Die Straßenbezeichnung „Seeblick" wurde einstimmig beschlossen.

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Übrigens:

"An allen Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

Erich Kästner

Wer ist eigentlich:

Friedrich Bartels

Oberstudienrat i.R., verheiratet, 1 Sohn
Fritz Bartels lebt seit 1993 in Ottersberg. Er war ab 1980 am Cato Bontjes van Beek-Gymnasium in Achim tätig und gehörte zum Gründungsgremium des Gymnasiums Sottrum.